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Maserati Quattroporte

Bericht über die Wiederaufbereitung unseres ehemaligen Maserati Quattroporte 4,2 mit Jahrgang 1965. Die Karrosserie ist von Maggiora aus Moncalieri b.Turin. Die Lackierung und Fertigstellung erfolgte bei Vignale in Turin. Dieses Fahrzeug stammt aus der 1. Serie, die von 1964-1966 in einer Stückzahl von 260 Exemplaren gebaut wurde. 

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Ein erster Eindruck

Nachdem das Fahrzeug aus dem Dunkel einer Tiefgarage hervorgeholt und genauer überprüft wurde, war klar, dass mit der vorhandenen Substanz eine Wiederauf-bereitung durchaus im Bereich des Möglichen war. Eine Komplettrestauration (frame-off), wie sie noch immer allgemein üblich ist, sollte aber vermieden werden. Ziel der Wiederaufbereitung war deshalb, möglichst viel originale Substanz zu erhalten, auch wenn diese durch den täglichen Gebrauch, die längere Standzeit sowie Staub und Feuchtigkeit sichtbare "Spuren" hinterlassen haben. 

  

  

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Erste Arbeiten

Die komplette Innenausstattung, wie Ledersessel, Türverkleidungen, Teppiche, die Verkleidung am Dachrand und im Kofferraum wurden entfernt. Ebenso die Chromteile an Kühlermaske, Motorhaube und Türen sowie sämtliche Beleuchtungselemente und Blinker. Durch die Feuchtigkeit waren etliche Stahlblechteile rostig und müssen nun entrostet oder ersetzt werden. Viele verchromten Teile - und bei Maserati wurde dabei nicht gespart - sind in einem guten Zustand, was auf eine damals qualitativ gute Verchromung schliessen lässt. Sie wurden gereinigt und aufpoliert und erstrahlen nun wieder im alten Glanz.

 

   

  

  

  

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Anders die Ledersessel. Sie sind ausgetrocknet, hart oder wie der Fachmann sagt  "tot" und können nicht mehr "reanimiert" bzw. weich und geschmeidig gemacht werden. Die Türverkleidungen und die Mittelkonsole hingegen wurden in mühevoller Handarbeit sorgsam gereinigt und mit Lederpflegemittel bearbeitet. Obwohl sie mehr oder weniger Gebrauchsspuren aufweisen, werden diese beibehalten (Bilder Mitte). Die Teppiche erfahren ebenfalls eine komplette Reinigung (Bild unten = vorher/nachher).

  

  

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Beim Mechaniker

Inzwischen ist beim Mechaniker die Aufbereitung der Mechanik im Gange. Auch hier gilt die Devise, möglichst viel Original-Substanz zu erhalten. Ersetzt wird nur, was nicht repariert oder restauriert werden kann. Aber selbstverständlich werden alle Schläuche, Filter und wichtige Dichtungen gewechselt. Hier ein paar Eindrücke:

  

  

  

  

  

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