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Unser Sud, 40 Jahre und kein Bisschen Rost.

Am 16. November 1976 erblickte unser "Kleinster" das Licht der Welt im neu erstellten Werk in Pomigliano d'Arco im Süden Italiens, nahe Neapel. Auf dem 240 ha grossen Gelände, wo Alfa Romeo während des 2. Weltkrieges u.A. Flugmotoren baute, entstand die damals modernste Automobilfabrik der Welt, in der schon erste Roboter eingesetzt wurden. Von 1972 bis 1989 wurden hier über 1 Million Alfasud (900'000 Sud und 120'000 Sprint) hergestellt. Wenn auch die Qualität anfänglich sehr zu wünschen übrig liess (Sud-Fahrer der ersten Generation können ein Lied davon singen), so waren diese rassigen Südländer in puncto Technik (4-Zylinder-Boxermotor), Design (Giorgetto Giugiaro) und Fahreigenschaften ihrer Zeit weit voraus. Die heute leider nur noch wenigen, gut erhaltenen oder restaurierten Exemplare erfreuen sich deshalb zunehmender Beliebtheit. 

So auch unser 1,2 Liter Alfasud "Super" von 1976, eines der äusserst seltenen, fast neuwertigen, unrestaurierten Exemplare, die so erhalten geblieben sind, wie sie einmal das Werk verlassen haben. Hier ein paar Bilder:

  

  

  

  

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Italiauto 2016

Der 9. Concorso d'Eleganza im dem Innenhof des Klosters St. Urban/LU fand am 1.Mai bei regennasser und kalter Witterung statt. Der Frühling war noch in weiter Ferne. Dennoch fand sich eine wasserfeste, stattliche Anzahl Teilnehmer und Besucher ein. Zwei Sonderschauen, nämlich 80 Jahre FIAT Topolino und Carrozzeria Moretti, umrahmten den Anlass. Wir fuhren mit unserem Alfasud 1,2 Super vor und wurden reich beschenkt. Die 11-köpfige Jury, besetzt mit Fachleuten wie Daniel Gloor, Adriano Cimarosti oder Heini Hediger würdigte den hervorragenden Zustand und die Originalität des Südländers und kürten ihn zum Sieger in der Kategorie Berlina 1974-1984 sowie in der Coppa Herrenfahrt. Bericht und weitere Bilder auf www.zwischengas.com.

 

  

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Mit Alfa geht die Post ab...

....dachten sich wohl die Verantwortlichen der Schweizerischen Postbetriebe, als  sie beim italienischen Sportwagenbauer Alfa Romeo insgesamt 50 Autobusse des Typs 430-A bestellten und diese 1947/48 in Betrieb nahmen. Nun, das war natürlich nicht der Grund dafür. Es lag ganz einfach an den Liefer-Egpässen der einheimischen Fahrzeugbauer wie Saurer oder FBW, weshalb man sich zwangsläufig im nahen Ausland umschaute. Wahrscheinlich war es auch der Preis, denn Alfa Romeo war nach dem Krieg am Wiederaufbau und froh um jeden Auftrag.

Mehr über Alfa Romeo Nutzfahrzeuge erfahren Sie in der Rubrik HISTORISCHES.


Verkaufsprospekt Autobus 430-A. (Archivio storico Alfa Romeo / Tisenwald Classics)

 

  

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Concours d'Exellence 2015 in Luzern. Ein gelungenes Remake.

Concours d'Elegances für Oldtimer sind zur Zeit In. Sie schiessen wie Pilze aus dem Boden. Die Schweiz hat darin eine lange Tradition, denn solche Veranstaltungen wurden ab 1928 u.A. auch in St.Moritz, Zürich und Montreux durchgeführt. Eine der ersten "Schönheits-Konkurrenzen für Automobile" fand aber in Luzern, an den Gestaden des Vierwaldstätter See's statt. Mit Festumzug, Blumenkorso und Ball im Grandhotel National. Prämiert wurden nebst neuen Serienwagen auch Fahrzeuge mit Spezialkarrosserien und Sonderaufbauten. Viele davon aus Manufakturen bekannter Schweizer Carrossiers, wie Worblaufen, Graber,  Reinbolt & Christé oder Tüscher.

Am 16. Mai 2015 fand nun - 60 Jahre nach dem letzten Défiléé am Luzerner Nationalquai - ein "Remake" statt. Initiiert von Urs P. Ramseier (SwissCarRegister und Spross der Worblaufen-Dynastie) und Bernd Link (Swiss Classic World) fanden sich bei schönstem Wetter eine stattliche Anzahl automobiler Raritäten in Luzern ein. Ich durfte mit meinem Alfa Romeo 2000-S Vignale Coupé mit dabei sein.

  


Bilder: zwischengas (oben) Andi Bertschinger (unten)

Zwei Berichte und viele weitere Bilder unter www.zwischengas.com
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Der Alfa Romeo A12 Autotransporter: Ein UFO (unbekannter fahrender Oldtimer) der Tisenwald Classics AG.

Im Juli 1972 verlässt ein ganz spezielles Fahrzeug die Werkhallen von Alfa Romeo.  Es ist ein A12 "Benzina Cabinato" Tipo 14020, ein Kleintransporter-Chassis mit Kabine, 4-Zylinder-Reihenmotor und Frontantrieb. Es wird am 9. Oktober nach Rovato (Brescia) verkauft. Käufer ist ein Garagist, der den schnellen Alfa für den Einsatz als Bergungsfahrzeug für die SOCCORSO STRADALE einsetzen will und ihn deshalb beim Fahrzeugbauer SCATTOLINI in Verona entsprechend ausrüsten lässt. Hier wird das Chassis verlängert und erhält einen befahrbaren Aufbau, eine hydraulische Seilwinde, Rückstrahler und Drehlicht. Am 21. November 1972 ist es soweit. Der A12 wird zugelassen und verrichtet von da an 40 (!) Jahre lang für den gleichen Besitzer seinen Dienst auf Italiens Autostrada.

Mehr über Alfa Romeo Nutzfahrzeuge erfahren Sie in der Rubrik HISTORISCHES.

   

   

   

   

   

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